Der Regisseur und Kriegsfotograf Mstyslav Chernov erhielt für seinen Dokumentarfilm 2024 den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Er zeigt 20 Tage im durch Russland belagerten Mariupol und gewährt einen erschütternden Einblick in das alltägliche Leben der Zivilisten sowie die harten Arbeitsbedingungen von Kriegsjournalisten.
Im Film kämpfen ein Team ukrainischer Journalisten darum, ihre Arbeit fortzusetzen und die Taten der russischen Invasion zu dokumentieren. Als einzige internationale Reporter, die in der Stadt verblieben, lag es an ihnen, die Szenen einzufangen, die um die Welt gehen würden: Verletzungen von Zivilsten durch Bomben, brennende Häuser, sterbende Kinder, Massengräber, die Bombardierung einer Entbindungsklinik. Wenn man sich während der Vorführung im Saal umschaute, verwunderte es daher nicht, dass neben Kopfschütteln und Sprachlosigkeit auch oft Tränen des Mitgefühls von vielen Zuschauern zu sehen waren.
Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern der Friedrich-Naumann-Stiftung, dem UA Welle Bonn Deutsch-Ukrainischer Verein e.V., dem Grassroot-Thinktank Polis180, der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Bonn und der jungen GSP Bonn sowie bei allen Zuschauern.

